Ohne zu leugnen, dass für Opfer auch Schweigen oder das Bedürfnis zu vergessen eine Option sind, lädt das Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL die Öffentlichkeit ein, zuzuhören und sich solidarisch mit dem Schmerz anderer zu zeigen, sich den Geschichten zu stellen, die ans Licht kommen wollen, die gehört und gemeinsam aufgearbeitet werden wollen, um einen Ausweg aus dem zu finden, was noch schmerzhafter ist, wenn man es allein erlebt. LINK
Trauma in Kunst & Praxis
Sammlung von Kunstwerken, Bildern und Ausstellungsfotos im Zusammenhang mit transsomatischem Trauma
Kunst ist eine Möglichkeit, sich der Erinnerung an ein vielfältiges und komplexes Land und dessen ausufernde Geschichte von Gewalterfahrungen zu nähern. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, konservative und nonkonformistische; aus diesem und dem letzten Jahrhundert; mit konventionellen Techniken und zeitgenössischen; Werke aus Museen und von der Straße. Das Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín legt hier einen Schwerpunkt auf die künstlerische Produktion der Menschen, die direkt von Gewalt und Vertreibung betroffen sind und zeigt Kunstwerke im Kontext der historischen Zusammenhänge. LINK
Somatische Erinnerung an Historische Gewalt
Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus
Aug. 20, 2026





