Esther ist eine Psychotherapeutin und Autorin aus Ruanda, die in Deutschland mit Flüchtlingen arbeitet. Sie ist auch eine Überlebende des Völkermordes von 1994, bei dem über eine Million Tutsi von Hutus ermordet wurden. Sie spricht aus zwei Perspektiven, als Traumaexpertin und als Überlebende: über die Bedeutung und die Auswirkungen von kollektiven und transgenerationalen Traumata. Esther spricht über die Bedeutung von Gut und Böse in jedem von uns und im Kontext ihres Lebens und darüber, was die Heilung eines solch massiven Traumas mit sich bringt. Sie teilt mit uns Erfahrungen aus ihrem persönlichen und beruflichen Leben.
Trauma in Kunst & Praxis
Sammlung von Kunstwerken, Bildern und Ausstellungsfotos im Zusammenhang mit transsomatischem Trauma
“In denselben Regierungsbüros hat man uns wie Guerilleros (Untergrundkämpfer:innen) behandelt”. In den bewaffneten Konflikten Kolumbiens erfuhr (und erfährt) die arme Landbevölkerung – als Spielball im Kampf gegen die Guerilla – seit Jahrzehnten Mord, sexuelle Übergriffe und Vertreibung – ein unaufhörlicher Teufelskreis von Gewalt und neuen Trauma. Dieser Teufelskreis wurde 2016 erstmals durch den Friedensvertrag zwischen Regierung und Guerilla durchbrochen. Das Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) arbeitet historische Verbrechen auf und begleitet auf diese Weise den komplizierten Friedensprozess im Land. LINK
Somatische Erinnerung an Historische Gewalt
Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus
invisiblewound7
Juni 24, 2026






