
Trauma in Kunst & Praxis
Sammlung von Kunstwerken, Bildern und Ausstellungsfotos im Zusammenhang mit transsomatischem Trauma
Generation und Chronologie. Die Zeitlinie der Geschichte und der Gewalt wird von uns auf ganz eigene Art und Weise interpretiert: als Linie, als Spirale, als Zyklus oder auch ohne besondere Form. Obwohl die Zeit oft linear dargestellt wird, überschneiden sich die Ereignisse, die die Geschichte der Gewalt geprägt haben. Der Zeitstrahl soll zur politischen Analyse der letzten 70 Jahre, von Macht und ihrem Missbrauch beitragen, der zur Entstehung von Konflikten und Gewalt auf der ganzen Welt beigetragen hat. Ausstellung des Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK
Somatische Erinnerung an Historische Gewalt
Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus
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Aug. 20, 2026 | Fotoblog, Stream
“Wir haben keinerlei Sicherheit, aber wir haben auch keine Angst” – Worte. Schlüssel zum Nachdenken über Krieg und Gewalt: Sie geben uns die Möglichkeit, den Krieg, seine Protagonist:innen und das, was wir erlebt haben, zu analysieren. Um komplexe Konzepte zu verstehen, greifen wir auf Metaphern zurück.
Schaukasten in der ständigen Ausstellung des Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. kennen, erzählen uns so viele Geschichten. Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK

Memoria (2021-2022) von Jessica Rimondi in der Ausstellung liminal scapes, Sommer Berlin 2023
Juni 24, 2026 | Fotoblog

Aug. 20, 2026 | Fotoblog, Stream
“In denselben Regierungsbüros hat man uns wie Guerilleros (Untergrundkämpfer:innen) behandelt”. In den bewaffneten Konflikten Kolumbiens erfuhr (und erfährt) die arme Landbevölkerung – als Spielball im Kampf gegen die Guerilla – seit Jahrzehnten Mord, sexuelle Übergriffe und Vertreibung – ein unaufhörlicher Teufelskreis von Gewalt und neuen Trauma. Dieser Teufelskreis wurde 2016 erstmals durch den Friedensvertrag zwischen Regierung und Guerilla durchbrochen. Das Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) arbeitet historische Verbrechen auf und begleitet auf diese Weise den komplizierten Friedensprozess im Land. LINK

Poster der Ausstellung “liminal scapes”, die sich aus künstlerischer Sicht mit transgenerationalem Trauma auseinandersetzte. Berlin im Sommer 2023.
Juni 24, 2026 | Fotoblog

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Juni 24, 2026 | Podcast

Blick in die Ausstellung “liminal scapes”, die sich aus künstlerischer Sicht mit transgenerationalem Trauma auseinandersetzte. Berlin im Sommer 2023.
Juni 24, 2026 | Fotoblog

Zitiert aus dem Buch “Leben nach dem Überleben” über das Leben von Holocaust-Überlebenden und ihren Familien in Israel, Buch von Helena Schätzle und Amcha Deutschland e.V.
Juni 24, 2026 | Fotoblog

Zitiert aus dem Buch “Leben nach dem Überleben” über das Leben von Holocaust-Überlebenden und ihren Familien in Israel, Buch von Helena Schätzle und Amcha Deutschland e.V.
Juni 24, 2026 | Fotoblog

Eine Abbildung der Arbeit “Gestern haben wir viel getanzt” der Zeichnerin Nathalie Frank, Berlin 2023.
Juni 24, 2026 | Fotoblog

Aug. 21, 2026 | Fotoblog, Stream
Das Verstehen dieser Verluste ermöglicht es uns, das Ausmaß des Schadens zu begreifen und das immense Universum aus Leid, Sehnsucht und verlorener Liebe zu spüren, das sich mit der Projektion der Vergangenheit, der Einsamkeit der Gegenwart und der Herausforderung, die Zukunft aufzubauen, vermischt. Außenansicht des Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL, 2023. LINK

Aug. 20, 2026 | Fotoblog, Stream
Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

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Juni 24, 2026 | Podcast
Der Podcast „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland.In einer Folge treffen wir Jacqueline Saki Aslan, eine in Deutschland geborene jesidische Künstlerin, um über die Bedeutung kollektiver, generationenübergreifender Traumata in ihrer Arbeit und ihrem persönlichen Leben zu sprechen, wie wir es mit allen unseren Gästen bei Invisible Wound tun. Im Jahr 2014 beging der Islamische Staat einen Völkermord an den Jesiden. Wie hat sie reagiert und gefühlt, als der Völkermord an ihren Brüdern und Schwestern begangen wurde, und wie hat ihr Umfeld auf sie reagiert? Sie zieht viele Schlüsse, aber ein Aspekt ist entscheidend, nämlich ihre tiefe Überzeugung, dass „Freude ein Weg des Widerstands“ ist.

Eine Abbildung der Arbeit “Gestern haben wir viel getanzt” der Zeichnerin Nathalie Frank, Berlin 2023.
Juni 24, 2026 | Fotoblog

Aug. 21, 2026 | Fotoblog, Stream
Generation und Chronologie. Die Zeitlinie der Geschichte und der Gewalt wird von uns auf ganz eigene Art und Weise interpretiert: als Linie, als Spirale, als Zyklus oder auch ohne besondere Form. Obwohl die Zeit oft linear dargestellt wird, überschneiden sich die Ereignisse, die die Geschichte der Gewalt geprägt haben. Der Zeitstrahl soll zur politischen Analyse der letzten 70 Jahre, von Macht und ihrem Missbrauch beitragen, der zur Entstehung von Konflikten und Gewalt auf der ganzen Welt beigetragen hat. Ausstellung des Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK

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Juni 24, 2026 | Podcast
Der Podcast „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland. In Episode 5 treffen wir Larissa Behrendt. Wir sprechen über ihre Arbeit als Anwältin und ihren Roman „After Story“. Anhand ihrer Werke erfahren wir, wie sie gegen Ungerechtigkeit kämpft und wie es möglich ist, Figuren so komplex zu gestalten, dass man sie von ihrer verletzlichsten Seite zeigen kann. Außerdem sprechen wir über den Dokumentarfilm „Nach der Entschuldigung“ und das Thema der gestohlenen Generationen sowie über ihre Herangehensweise beim Erzählen von Traumata und die Bedeutung von Empowerment in ihrer Arbeit.

Blick in die Ausstellung “liminal scapes”, die sich aus künstlerischer Sicht mit transgenerationalem Trauma auseinandersetzte. Berlin im Sommer 2023.
Juni 24, 2026 | Fotoblog

Aug. 21, 2026 | Fotoblog, Stream
Der Konflikt hat tausende von Leben zerstört. Oft vergessen wir kleine Details, alltägliche Rituale, die wir jetzt nicht mehr durchführen können. Wir sehnen uns nach dem Wind, der von den Bergen kommt, nach den Stimmen der Kinder, dem Geschmack der Mango zum Frühstück, dem Geruch von Zuhause, dem friedlichen Gefühl einer Familie, sicher und vollzählig. Im “Wald der Hoffnung”, direkt neben dem Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) wird einzelnen vermissten und ermordeten Familienmitgliedern, den Opfern von jahrzehntelangem Krieg und Gewalt in Kolumbien gedacht. Ein Ort der Trauer, aber auch der Zusammenkunft. Medellín/COL, 2023. LINK

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Juni 24, 2026 | Podcast
Dr. Yael Danieli ist eine der Begründerinnen des Feldes der multigenerationalen Traumavererbung und seit über 50 Jahren eine Spezialistin auf diesem und vielen angrenzenden Gebieten. Man könnte sagen, dass Trauma aufgrund ihrer Biografie in ihrer DNA steckt. In diesem Podcast haben wir die Möglichkeit zu verstehen und zu definieren, was Trauma ist, wie es sich manifestiert und wie der aktuelle Stand der Forschung ist. In jeder Antwort auf unsere Fragen können wir spüren und hören, dass Yael seit über fünf Jahrzehnten in diesem Bereich arbeitet. Ein Satz, der in Erinnerung bleibt: „Trauma hat schwieriges Wissen geschaffen.“ Der Podcast „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland.
Diese Podcastfolge hier hören (in englisch) »
Weitere Informationen über ihre Arbeit (in englisch): https://www.dryaeldanieli.com/ und https://icmglt.org/

Aug. 21, 2026 | Fotoblog, Stream
Wie Abwesenheit, wie Schmerz ausdrücken? – Zwischen 1991 und 2012 wurden in Kolumbien 900 Lehrer:innen ermordet (nach: Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Mario Novelli. Krieg in den Klassenzimmern. Politische Gewalt gegen Gewerkschaften im Bildungssektor in Kolumbien 2009). Schätzungen zufolge wurden zwischen 1954 und 2011 im Rahmen der Repression gegen die Studentenbewegungen des Landes 91 Studenten ermordet. – Ausstellung des Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK




