Somatische Erinnerung an Historische Gewalt

Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus

Trauma in Kunst & Praxis

Sammlung von Kunstwerken, Bildern und Ausstellungsfotos im Zusammenhang mit transsomatischem Trauma

  • Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

Somatische Erinnerung an Historische Gewalt

Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus

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Der Podcast „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland.In einer Folge treffen wir Jacqueline Saki Aslan, eine in Deutschland geborene jesidische Künstlerin, um über die Bedeutung kollektiver, generationenübergreifender Traumata in ihrer Arbeit und ihrem persönlichen Leben zu sprechen, wie wir es mit allen unseren Gästen bei Invisible Wound tun. Im Jahr 2014 beging der Islamische Staat einen Völkermord an den Jesiden. Wie hat sie reagiert und gefühlt, als der Völkermord an ihren Brüdern und Schwestern begangen wurde, und wie hat ihr Umfeld auf sie reagiert? Sie zieht viele Schlüsse, aber ein Aspekt ist entscheidend, nämlich ihre tiefe Überzeugung, dass „Freude ein Weg des Widerstands“ ist.

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In Folge 4 treffen wir Alec Morgan und Tiriki Onus. Die beiden haben gemeinsam an einem Dokumentarfilm namens „Ablaze“ gearbeitet. Er erzählt die unglaubliche Geschichte des Aborigine-Aktivisten Bill Onus, Tirikis Großvater. Während den Diskussion des Films, erfahren wir etwas über Trauma und Ungerechtigkeit, aber auch darüber, wie das Filmemachen ein Werkzeug und ein politisches Statement sein kann. Die Podcast-Serie „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland.

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Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

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Der Podcast „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland. In Episode 5 treffen wir Larissa Behrendt. Wir sprechen über ihre Arbeit als Anwältin und ihren Roman „After Story“. Anhand ihrer Werke erfahren wir, wie sie gegen Ungerechtigkeit kämpft und wie es möglich ist, Figuren so komplex zu gestalten, dass man sie von ihrer verletzlichsten Seite zeigen kann. Außerdem sprechen wir über den Dokumentarfilm „Nach der Entschuldigung“ und das Thema der gestohlenen Generationen sowie über ihre Herangehensweise beim Erzählen von Traumata und die Bedeutung von Empowerment in ihrer Arbeit.

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Die Verbrechen gegen die LGBTIQ-Bevölkerung aufgrund gesellschaftlicher Vorurteile sind brutal und vielfältig und haben eine ganze Generation zutiefst traumatisiert. Ihr Kampf für Freiheitsrechte verkörpert den Mut, die zu sein, die sie sind und die zu lieben, die sie lieben wollen. Die zugefügten Verletzungen sind auch das Erbe der nächsten Generation. Die Frage ist, wie sie – als Einzelne und als Community – die Vergangenheit der Älteren und den ihnen zugefügten Schmerz überwinden können. Schaukasten im Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK

Um die Gewalt zu betrachten, braucht es andere Sprachen zum Erzählen der Geschichte. Jede Kunstform, Technik und künstlerischer Ausdruck hat die Gewalt auf ihre eigene Art und Weise erzählt. Mehr als nur ein Dokument, reflektiert die Kunst, sie ergreift Partei, verurteilt und veranschaulicht die Komplexität von Schmerz und Krieg. Kunst spricht, wenn Worte nicht ausreichen. Sie bewegt sich in den Räumen der Emotionen, stellt Ideen und Worte in Frage, verdrängt die Logik und zerstört Archetypen. – Das Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) zeigt, wie sich Kunst mit Gewalt und Trauma in Kolumbien auseinandersetzt. LINK

“In denselben Regierungsbüros hat man uns wie Guerilleros (Untergrundkämpfer:innen) behandelt”. In den bewaffneten Konflikten Kolumbiens erfuhr (und erfährt) die arme Landbevölkerung – als Spielball im Kampf gegen die Guerilla – seit Jahrzehnten Mord, sexuelle Übergriffe und Vertreibung – ein unaufhörlicher Teufelskreis von Gewalt und neuen Trauma. Dieser Teufelskreis wurde 2016 erstmals durch den Friedensvertrag zwischen Regierung und Guerilla durchbrochen. Das Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) arbeitet historische Verbrechen auf und begleitet auf diese Weise den komplizierten Friedensprozess im Land. LINK

Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

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In der ersten Staffel des Podcasts „Invisible Wound“ spricht Sharon Ryba-Kahn mit indigenen und nicht-indigenen Australier:innen über die Bedeutung von kollektiven und generationenübergreifenden Traumata. In Folge 3 treffen wir Abe Schwartz und Onkel Boydie, einen Ältesten. Gemeinsam haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, den Namen von William Cooper (Onkel Boydies Großvater) in der Welt bekannt zu machen. Ein Mann, der für andere kämpfte, als sein eigenes Volk verfolgt wurde.

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