Somatische Erinnerung an Historische Gewalt

Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus

Somatische Erinnerung an Historische Gewalt

Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus

Somatische Erinnerung an Historische Gewalt

Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus

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Dies ist eine Sammlung künstlerischer Arbeiten, Eindrücke, Bildmaterialien und Zitate rund um das Thema der transgenerationalen Weitergabe von Trauma und der Körpererinnerung an Gewalt. Es handelt sich dabei um Materialien anderer Urheber:innen, die uns ihre Eindrücke und Bilder zur Verfügung gestellt haben.

“Opfer werden und indigene Macht”. Im Bild eine mutmaßlich von Paramilitärs ermordete Person vor den Einheiten der Indigenen Kräfte. Eine Welt, die nur Extreme akzeptiert, ist schwarz und weiß. Nicht zuletzt sind es auch die Fotograf:innen, die ihr Leben riskieren, damit das Land aus erster Hand das Leid der Opfer, die Schrecken und die Verflechtungen der Akteur:innen in diesem Krieg erfährt. Durch ihre Sprache – die Fotografie – erzählen sie uns, was wirklich passiert ist und was viele lieber ignorieren würden. Fotografien werden von einer Generation der nächsten übergeben. Ausstellung des Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK

Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

Ohne zu leugnen, dass für Opfer auch Schweigen oder das Bedürfnis zu vergessen eine Option sind, lädt das Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL die Öffentlichkeit ein, zuzuhören und sich solidarisch mit dem Schmerz anderer zu zeigen, sich den Geschichten zu stellen, die ans Licht kommen wollen, die gehört und gemeinsam aufgearbeitet werden wollen, um einen Ausweg aus dem zu finden, was noch schmerzhafter ist, wenn man es allein erlebt. LINK

Flüstern. – Geschichten zum Schreien. Viele traumatische Kriegserlebnisse bleiben verborgen. Viele Opfer sind von tiefen Schrecken gezeichnet, die ebenso weh tun wie die Gleichgültigkeit und das erzwungene Schweigen, das mit Angst und Straflosigkeit einhergeht. LINK

 

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Tania Crampton-Larking über die Bedeutung und Schönheit der Natur in ihrem Leben und in ihrem Werk: Ihre eigenen traumatischen Erfahrungen als Aborigine-Frau waren sehr schmerzhaft, aber sie hat nie aufgegeben. Die Podcast-Serie „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland.

Podcast hier hören (in englisch) »

“Wir haben keinerlei Sicherheit, aber wir haben auch keine Angst” – Worte. Schlüssel zum Nachdenken über Krieg und Gewalt: Sie geben uns die Möglichkeit, den Krieg, seine Protagonist:innen und das, was wir erlebt haben, zu analysieren. Um komplexe Konzepte zu verstehen, greifen wir auf Metaphern zurück.
Schaukasten in der ständigen Ausstellung des Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. kennen, erzählen uns so viele Geschichten. Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK

Wie Abwesenheit, wie Schmerz ausdrücken? – Zwischen 1991 und 2012 wurden in Kolumbien 900 Lehrer:innen ermordet (nach: Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Mario Novelli. Krieg in den Klassenzimmern. Politische Gewalt gegen Gewerkschaften im Bildungssektor in Kolumbien 2009). Schätzungen zufolge wurden zwischen 1954 und 2011 im Rahmen der Repression gegen die Studentenbewegungen  des Landes 91 Studenten ermordet. – Ausstellung des Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK

Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

invisiblewound9

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Dr. Yael Danieli ist eine der Begründerinnen des Feldes der multigenerationalen Traumavererbung und seit über 50 Jahren eine Spezialistin auf diesem und vielen angrenzenden Gebieten. Man könnte sagen, dass Trauma aufgrund ihrer Biografie in ihrer DNA steckt. In diesem Podcast haben wir die Möglichkeit zu verstehen und zu definieren, was Trauma ist, wie es sich manifestiert und wie der aktuelle Stand der Forschung ist. In jeder Antwort auf unsere Fragen können wir spüren und hören, dass Yael seit über fünf Jahrzehnten in diesem Bereich arbeitet. Ein Satz, der in Erinnerung bleibt: „Trauma hat schwieriges Wissen geschaffen.“ Der Podcast „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland.

Diese Podcastfolge hier hören (in englisch) »

Weitere Informationen über ihre Arbeit (in englisch): https://www.dryaeldanieli.com/ und https://icmglt.org/

Alle Bildinhalte werden hier zu Bildungszwecken nach dem Fair-Use-Prinzip abgebildet. Wenn wir unwissentlich Bildrechte verletzt haben sollten, schreiben sie uns bitte (Kontakt im Impressum), wir löschen die Inhalte dann umgehend. Wenn nicht anders angegeben: Fotos von F. Springer.