Somatische Erinnerung an Historische Gewalt

Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus

Somatische Erinnerung an Historische Gewalt

Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus

Trauma in Kunst & Praxis

Sammlung von Kunstwerken, Bildern und Ausstellungsfotos im Zusammenhang mit transsomatischem Trauma

  • “Wir haben keinerlei Sicherheit, aber wir haben auch keine Angst” – Worte. Schlüssel zum Nachdenken über Krieg und Gewalt: Sie geben uns die Möglichkeit, den Krieg, seine Protagonist:innen und das, was wir erlebt haben, zu analysieren. Um komplexe Konzepte zu verstehen, greifen wir auf Metaphern zurück. Schaukasten in der ständigen Ausstellung des Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. kennen, erzählen uns so viele Geschichten. Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK

Somatische Erinnerung an Historische Gewalt

Transgenerationale Epigenetik des Traumas – die Shoah, Antisemitismus und Rassismus

STREAM

Dies ist eine Sammlung künstlerischer Arbeiten, Eindrücke, Bildmaterialien und Zitate rund um das Thema der transgenerationalen Weitergabe von Trauma und der Körpererinnerung an Gewalt. Es handelt sich dabei um Materialien anderer Urheber:innen, die uns ihre Eindrücke und Bilder zur Verfügung gestellt haben.

invisiblewound7

invisiblewound7

Esther ist eine Psychotherapeutin und Autorin aus Ruanda, die in Deutschland mit Flüchtlingen arbeitet. Sie ist auch eine Überlebende des Völkermordes von 1994, bei dem über eine Million Tutsi von Hutus ermordet wurden. Sie spricht aus zwei Perspektiven, als Traumaexpertin und als Überlebende: über die Bedeutung und die Auswirkungen von kollektiven und transgenerationalen Traumata. Esther spricht über die Bedeutung von Gut und Böse in jedem von uns und im Kontext ihres Lebens und darüber, was die Heilung eines solch massiven Traumas mit sich bringt. Sie teilt mit uns Erfahrungen aus ihrem persönlichen und beruflichen Leben.

Vereinigung hinterbliebener Witwen AVEGA AGAHOZO Buch von Esther Mujawayo (auf deutsch und französisch).

Der Podcast „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland.

Den Podcast hier hören »

Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

“In denselben Regierungsbüros hat man uns wie Guerilleros (Untergrundkämpfer:innen) behandelt”. In den bewaffneten Konflikten Kolumbiens erfuhr (und erfährt) die arme Landbevölkerung – als Spielball im Kampf gegen die Guerilla – seit Jahrzehnten Mord, sexuelle Übergriffe und Vertreibung – ein unaufhörlicher Teufelskreis von Gewalt und neuen Trauma. Dieser Teufelskreis wurde 2016 erstmals durch den Friedensvertrag zwischen Regierung und Guerilla durchbrochen. Das Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) arbeitet historische Verbrechen auf und begleitet auf diese Weise den komplizierten Friedensprozess im Land. LINK

Die Verbrechen gegen die LGBTIQ-Bevölkerung aufgrund gesellschaftlicher Vorurteile sind brutal und vielfältig und haben eine ganze Generation zutiefst traumatisiert. Ihr Kampf für Freiheitsrechte verkörpert den Mut, die zu sein, die sie sind und die zu lieben, die sie lieben wollen. Die zugefügten Verletzungen sind auch das Erbe der nächsten Generation. Die Frage ist, wie sie – als Einzelne und als Community – die Vergangenheit der Älteren und den ihnen zugefügten Schmerz überwinden können. Schaukasten im Museo Casa de la Memoria (Haus der Erinnerung) in Medellín/COL 2023. LINK

Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

invisiblewound9

invisiblewound9

Dr. Yael Danieli ist eine der Begründerinnen des Feldes der multigenerationalen Traumavererbung und seit über 50 Jahren eine Spezialistin auf diesem und vielen angrenzenden Gebieten. Man könnte sagen, dass Trauma aufgrund ihrer Biografie in ihrer DNA steckt. In diesem Podcast haben wir die Möglichkeit zu verstehen und zu definieren, was Trauma ist, wie es sich manifestiert und wie der aktuelle Stand der Forschung ist. In jeder Antwort auf unsere Fragen können wir spüren und hören, dass Yael seit über fünf Jahrzehnten in diesem Bereich arbeitet. Ein Satz, der in Erinnerung bleibt: „Trauma hat schwieriges Wissen geschaffen.“ Der Podcast „Invisible Wound“ von Sharon Ryba-Kahn ist Teil des Projekts „Hakara – facing transgenerational trauma“ von AMCHA Deutschland.

Diese Podcastfolge hier hören (in englisch) »

Weitere Informationen über ihre Arbeit (in englisch): https://www.dryaeldanieli.com/ und https://icmglt.org/

Können wir uns in Oberflächen, Strukturen und Texturen selbst sehen? Dorothee Krings (Berlin) war und ist neben vielem anderen auch Fotografin. In den vergangenen Jahren hat sie private Trauma-Salons veranstaltet, in denen sich über persönliche Zugänge zur eigenen Geschichte, zu Verletzungen und eigenem Umgang damit ausgetauscht werden konnte. Makrofotografie ist bei ihr ein bildgebendes Verfahren, das optisch frei legt, was unmöglich scheint: die tiefer liegenden Schichten der Zeit. Ihre Bilder sprechen von der Verwundbarkeit unserer Welt und damit auch von unserer Verletzlichkeit.

Alle Bildinhalte werden hier zu Bildungszwecken nach dem Fair-Use-Prinzip abgebildet. Wenn wir unwissentlich Bildrechte verletzt haben sollten, schreiben sie uns bitte (Kontakt im Impressum), wir löschen die Inhalte dann umgehend. Wenn nicht anders angegeben: Fotos von F. Springer.